• 09.10.2026
  • Deutsche Steuer-Zeitung (DStZ)

Umsatzsteuerliche Aspekte bei grenzüberschreitenden Leistungen und Lieferungen an Kunden in der Schweiz

Die Schweiz ist für deutsche Unternehmen in vielerlei Hinsicht ein attraktiver Absatzmarkt. Im Rahmen der Angebotsgestaltung sind umsatzsteuerliche Pflichten und Gestaltungsmöglichkeiten miteinzubeziehen, um nicht unbemerkt in eine Schweizer Mehrwertsteuerpflicht zu gelangen. Wenn eine solche Mehrwertsteuerpflicht über Jahre unbemerkt bleibt, kann die Aufarbeitung sehr aufwändig und allein auf Grund der Verzugszinsen kostspielig werden. Also sogar, wenn die Steuer nachträglich noch auf die Kunden überwälzt werden kann.

Dabei ist zu beachten, dass die Umsatzsteuer nicht in den Doppelbesteuerungsabkommen geregelt wird. Daher sind Doppel- und Nichtbesteuerung im grenzüberschreitenden Verkehr möglich. Es kann nicht geschlossen werden, dass eine Leistung im einen Staat nicht besteuert werden muss, weil sie im anderen Staat besteuert wird.

Der Autor beleuchtet die mehrwertsteuerlichen Pflichten und Gestaltungsmöglichkeiten in der Schweiz, die aus der Sicht deutscher Unternehmen beachtet werden sollten, wenn sie dort Kunden bedienen. Der Fokus liegt auf Themen, bei denen das schweizerische Mehrwertsteuerrecht von der EU-Mehrwertsteuerrichtlinie abweicht. Direktsteuerliche und sozialversicherungsrechtliche Aspekte werden nicht betrachtet.

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Deutsche Steuer-Zeitung (DStZ)
Quelle: Fundstelle:
  • DStZ 2026, 715-720
Autoren:
  • Matthias Höhn