• 30.09.2026
  • Kriminalistik

Das Phänomen Catcalling und seine Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl

Mit dem Sicherheitsgefühl und Catcalling greift die Autorin zwei Themenkomplexe auf, deren inhaltliche Bestimmung zuweilen an Grenzen stößt bzw. sich noch im wissenschaftlichen Diskurs befindet. Spielt einerseits das subjektive und damit nur unzureichend auf die Allgemeinheit übertragbare individuelle Empfinden eine zentrale Rolle, sind die psychischen Folgen aus den als solche empfundenen Bedrohungslagen im Einzelfall gravierend. Während das Sicherheitsgefühl die Bedrohung individueller Rechtsgüter im Allgemeinen spiegelt, bezieht sich Catcalling auf bestimmte, höchst unterschiedlich bewertete Verhaltensweisen deren Rezeption die Grundlage für eine kritische Betrachtung ist, welche nicht zwingend mit der Intention der sendenden Instanz korreliert. Damit lässt sich entsprechendes Verhalten zwar im Kontext kultureller Normen als ungebührlich oder respektlos einordnen, eine Einordnung im Sinne eines strafbaren Verhaltens fällt dagegen ungleich schwerer. Im vorliegenden Beitrag, welcher als Hausarbeit im Masterstudiengang „Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement“ entstanden ist, setzt die Autorin das individuelle Sicherheitsgefühl mit dem Catcalling in Beziehung und arbeitet den bestehenden Zusammenhang differenziert heraus. Dabei ordnet sie bisherige wissenschaftliche Erkenntnisse wie auch ihre Arbeit kritisch ein und spricht sich u.a. für eine einheitliche Definition und präventive Maßnahmen aus. (Redaktion: Joachim Faßbender)

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juris Polizeibehörden

Kommentierung der wichtigsten straf- und verwaltungsrechtlichen Vorschriften sowie aktueller Themen wie Internetkriminalität oder Terrorismus.
Kriminalistik
Quelle: Fundstelle:
  • Kriminalistik 2026, 516-520
Autoren:
  • Klara Anke